Hex für zwei Personen an einem Gerät — Steine setzen und die eigenen zwei Brettkanten verbinden. Kein Unentschieden möglich. Alles im Browser, offline.
Blau kann den ersten Stein übernehmen (Ausgleichsregel), statt selbst zu setzen.
Ziel. Rot verbindet die obere mit der unteren Kante, Blau die linke mit der rechten Kante — durch eine zusammenhängende Kette eigener Steine. Die vier Eckfelder gehören beiden angrenzenden Kanten gleichzeitig an.
Zug. Die Personen setzen abwechselnd einen eigenen Stein auf ein freies Feld. Rot beginnt. Gesetzte Steine werden nie bewegt oder entfernt.
Ausgleichsregel (Tauschen). Nach dem ersten Zug darf Blau wählen: selbst setzen, oder den ersten Stein übernehmen (er wird blau, danach ist Rot am Zug).
Kein Unentschieden. Durch die Gitterform ist ein Unentschieden ausgeschlossen — auch bei vollem Brett hat immer genau eine Seite eine Verbindung.
Bedienung mit der Maus. Auf ein freies Feld klicken.
Bedienung mit der Tastatur. Pfeiltasten bewegen den Fokus (←/→ und ↑/↓ für vier der sechs Nachbarrichtungen, Umschalt+↑/↓ für die restlichen zwei), Enter/Leertaste setzt. N neue Partie, U Zug zurück.
Zwei-Personen-Spiel an einem Gerät (Hotseat) — kein Computergegner. Regelprofil hex-standard-v1, begründet im Hex-Konzept. Der Spielstand liegt nur lokal in deinem Browser.
Der dänische Mathematiker Piet Hein erfand Hex 1942 am Niels-Bohr-Institut unter dem Namen „Polygon". John Nash entdeckte um 1948/49 an der Universität Princeton unabhängig ein strukturgleiches Spiel — ob wirklich unabhängig, ist umstritten: Martin Gardner notierte, dänische Studierende hätten Hex bereits in Princeton gespielt. Parker Brothers brachte das Spiel 1952 unter dem Namen „Hex" auf den Markt; Gardners Kolumne in der Scientific American von 1957 machte es 1957 einem breiten Publikum bekannt.
Hex ist ein Referenzspiel der mathematischen Spieltheorie: John Nash bewies 1952 mit einem nicht-konstruktiven Beweis, dass die erste Person auf jedem symmetrischen Brett eine Gewinnstrategie besitzt. David Gale zeigte 1979 die Äquivalenz zum zweidimensionalen Brouwerschen Fixpunktsatz. Stefan Reisch bewies 1981, dass die Entscheidung einer beliebigen Hex-Stellung PSPACE-vollständig ist.
Vollständige Herleitung, Quellen und offene Forschungsfragen: HEX_CONCEPT.md.