Gomoku für zwei Personen an einem Gerät — Steine setzen, fünf in einer Reihe gewinnt. Alles im Browser, offline.
Ziel. Fünf oder mehr eigene Steine ununterbrochen in eine Reihe bringen — waagerecht, senkrecht oder diagonal.
Zug. Die Personen setzen abwechselnd einen Stein auf einen freien Schnittpunkt. Schwarz beginnt.
Freestyle-Regel. Auch mehr als fünf in einer Reihe („Overline") gewinnt sofort — anders als bei manchen Turnierregeln. Es gibt keine Sonderregeln für eine Seite.
Ende. Ist das Brett vollständig gefüllt, ohne dass eine Reihe von mindestens fünf entstanden ist, endet die Partie unentschieden.
Bedienung mit der Maus. Auf einen freien Schnittpunkt klicken.
Bedienung mit der Tastatur. Pfeiltasten bewegen den Fokus, Enter/Leertaste setzt. N neue Partie, U Zug zurück.
Zwei-Personen-Spiel an einem Gerät (Hotseat) — kein Computergegner. Regelprofil gomoku-freestyle-v1, begründet im Gomoku-Konzept. Der Spielstand liegt nur lokal in deinem Browser.
Gomoku hat mehrfache kulturelle Wurzeln: In China als Wuziqi (五子棋), unabhängig auch in Japan während der Edo-Zeit — die früheste bestätigte japanische Publikation ist die Gomoku-Jōseki-Sammlung von 1856. In Korea heißt das Spiel Omok (오목), mit derselben Wortstruktur wie der japanische Name (fünf + Zählwort + aneinanderreihen). Im 19. Jahrhundert kam es unter dem Namen „Go Bang" nach Großbritannien.
Dieses Spiel setzt die Freestyle-Variante um: fünf oder mehr in einer Reihe gewinnt, ohne Sonderregeln. Die Turniervariante Renju verbietet Schwarz drei bestimmte Zugarten (Doppel-Drei, Doppel-Vier, Overline), weil L. Victor Allis 1993 bewies, dass die erste Person sonst eine Gewinnstrategie besitzt. Stefan Reisch bewies 1980, dass die verallgemeinerte Entscheidung einer Gomoku-Stellung PSPACE-vollständig ist — derselbe Autor wie beim ebenfalls in dieser Sammlung enthaltenen Hex (1981).
Vollständige Herleitung, Quellen und offene Forschungsfragen: GOMOKU_CONCEPT.md.