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Go

Go (Weiqi/Baduk) für zwei Personen an einem Gerät — Steine setzen, gegnerische Gruppen ohne Freiheit fangen, am Ende mehr Fläche kontrollieren. Alles im Browser, offline.

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Bei Vorgabesteinen > 0 platziert Schwarz zuerst die vereinbarte Anzahl frei auf dem Brett; danach zieht Weiß den ersten regulären Zug.

Regeln & Bedienung

Ziel. Am Ende mehr Fläche kontrollieren als die Gegenseite: eigene Steine auf dem Brett plus leere Punkte, die nur an eigene Steine angrenzen.

Zug. Schwarz und Weiß setzen abwechselnd einen Stein auf einen freien Schnittpunkt oder passen. Schwarz beginnt (nach eventuellen Vorgabesteinen zieht zuerst Weiß).

Fangen. Eine zusammenhängende Steingruppe ohne freie Nachbarpunkte („Freiheiten“) wird sofort vom Brett genommen.

Selbstmord-Verbot. Ein Zug, der die eigene Gruppe ohne Freiheit zurücklässt, ist nicht erlaubt.

Ko-Verbot. Ein Zug darf keine bereits zuvor in dieser Partie vorgekommene Brettstellung wiederherstellen (positionale Superko).

Ende & Zählung. Passen beide Seiten hintereinander, beginnt die Zählphase: Gruppen können einvernehmlich als tot markiert werden, danach wird die Fläche gezählt (Weiß erhält zusätzlich den Komi-Ausgleich).

Bedienung mit der Maus. Auf einen Schnittpunkt klicken.

Bedienung mit der Tastatur. Pfeiltasten bewegen den Fokus, Enter/Leertaste setzt. P passen, N neue Partie, U Zug zurück.

Zwei-Personen-Spiel an einem Gerät (Hotseat) — kein Computergegner. Regelprofil go-flaechenwertung-v1, begründet im Go-Konzept. Der Spielstand liegt nur lokal in deinem Browser.

Herkunft & Regelfamilien

Go zählt zu den ältesten durchgehend gespielten Brettspielen: die früheste belegte schriftliche Erwähnung (damals yì, 弈) steht im Zuo Zhuan (Text 4. Jh. v. Chr., Ereignis 548 v. Chr.); die oft gehörte Zahl „über 4000 Jahre“ bezieht sich auf eine spätere Legende (Kaiser Yao), nicht auf Belege. Das Spiel trägt in China (Wéiqí, 围棋), Japan (Go/Igo, 囲碁) und Korea (Baduk, 바둑) drei gleichrangige Namen derselben Tradition.

Es gibt kein weltweit einheitliches Regelwerk. Dieses Spiel nutzt Flächenwertung mit positionaler Superko-Regel und Selbstmord-Verbot — eine eigene, im Konzept begründete Kombination, angelehnt an die chinesische/AGA-Tradition und die „New-Zealand-Regeln“ von John Tromp und Bill Taylor. Japanische/koreanische Gebietswertung zählt stattdessen nur leere umschlossene Punkte und braucht dafür ein komplexeres Einigungsverfahren über tote Steine am Partieende.

Vollständige Herleitung, Quellen und offene Forschungsfragen (u. a. eine noch nicht primärquellenseitig verifizierte Zuschreibung der PSPACE-Härte von Go-Endspielen): GO_CONCEPT.md.

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